Homberg

Das Gelände wird seit dem 1.Februar 2026 durch den PDCS betreut und die Seite ist noch im Aufbau.

Ab 19. März 2026 neue TMA oberhalb Fluggebiet in Betrieb.

Das Fluggebiet Homberg mit dem Startplatz Winteregg liegt oberhalb von Thun und Steffisburg und bietet sich vor allem als Nachmittag- und Feierabendfluggebiet an. Es ist ein kleines Gebiet mit speziellem Charakter und eher für routinierte Pilotinnen und Piloten mit leistungsstarken Schirmen (GZ 8+). Da es im weiteren Umkreis viele bekannte und einfachere Fluggebiete gibt, finden sich hier vorallem Locals ein.

Auf dem Hügelzug liegen beiderseits Dörfer und Streusiedlungen. Goldiwil liegt auf der Südseite, auf der Nordseite das Dorf Homberg. Beflogen wird aber nur die nördliche Luvseite und deshalb sprechen die Locals vom Fluggebiet Homberg.

Idealerweise bläst ein Nord – Nordwestwind. Westwind kann sportlich werden. Bise und Föhn sind nicht fliegbar.

LUFTRAUM:

Komplexe Luftraumstruktur mit TMA Bern mit darunterliegender Sonderregelung Flugplatz Thun. Karte und Erklärung zur Situation unter folgender Rubrik:

STARTPLATZ:

Bewirtschaftete Kuhweide neben der Bergstation des Skiliftes. Wichtig: Zustieg zum Startplatz gemäss Plan beachten! Siehe die Bilder unten.

LANDEPLATZ:

Einen offiziellen Landeplatz gibt es nicht. Wir landen dort, wo es die Vegetation zulässt und kein Schaden entsteht. Die meisten Landungen werden auf einem ideal ausgerichteten Feldweg zwischen Stockhornstrasse und Thunstrasse gemacht. Auch diese Landemöglichkeit besteht nicht immer wegen Mais- oder Getreideanbau.
Überall gilt: Rasch zusammenpacken und den Platz zu Fuss verlassen. Wir sind nur geduldet. KEIN BODENHANDLING! KEIN BEFAHREN DER FELDWEGE!

FLUG:

Das Gebiet wird erst am Nachmittag interessant, wenn sich das alpine Pumpen einstellt und die Thermik in der Nordseite anfängt zu arbeiten. Meistens fliegt man im Bereich zwischen Homberg und Thun.
Streckenflüge sind wegen der Topografie nicht ganz einfach. Man braucht ausreichend Höhe zum Wegfliegen, was nicht an jedem Flugtag möglich ist. Streckenflüge Richtung Marbach oder Interlaken werden aber immer mal wieder gemacht.

SCHWIERIGKEITEN:

Der Startplatz ist sehr einfach. Die Schwierigkeit beginnt nach dem Abheben, da das Gelände nur schwach geneigt, aber durch viele kleine Hügel und Mulden geprägt ist. Ohne Höhengewinn fliegt man nur knapp über Grund. Dabei überfliegt man immer wieder Bauernhäuser, Bäume und verschiedene Leitungen. Die Schwierigkeit besteht darin, die wenigen Ablösestellen zu erahnen, zu fühlen, ob sich ein Eindrehen lohnt. Wenn nicht, steht man schnell am Boden. Wenn dann noch Wind im Spiel ist, kann das zuweilen ziemlich sportlich werden. Es ist defintiv von Vorteil, wenn man sich in der Gegend auskennt.

Tipp: Wichtig ist, am Start in eine thermische Ablösung zu starten. Bei einem Nullwindstart verliert man schon bis zum Abheben wertvolle Höhenmeter und es reicht bereits nicht mehr über den ersten Hügel.

Nach dem Abheben orientiert man sich im Normalfall Richtung Westen und fliegt im Luv und mit besten Gleiten Richtung Steffisburg. Die einfachste und ergiebigste Thermikstelle ist die grosse, bewaldete Mulde Fuchsloch.
Nicht gerade aus in den Zulggraben fliegen, da es dort mit möglichen Landeplätzen sehr schlecht aussieht.

Weitere Infos über Zustiege, Verhaltensregeln und Einschränkungen findet ihr vorerst auch auf paragliding365.com/homberg.