Projekt IFR - Südanflug Bern

Südanflug Bern-Belp: Stellungnahme

30.01.2018
Seit 1929 fliegen Flieger ins Belpmoos, und noch nie ist ein Flugzeug in den Belpberg gekracht. Der aktuelle Südanflug, das „Circling“, funktioniert und ist sicher. Das BAZL will es aber noch sicherer, und hat deshalb den neuen Anflug bewilligt. Für Gegner des Projekts ist es schwierig, dagegen zu argumentieren, denn wie kann man gegen mehr Sicherheit sein?

Dass das BAZL die Beschwerden gegen den Luftraum mit der Begründung ablehnt, dieser sei nicht ein Bestandteil dieses Verfahrens, ist etwas kurios. Das ist, als würde man eine Fabrik mitten ins Grüne bauen und meint, über die Zufahrtsstrasse müsse man nicht diskutieren, die sein kein Teil des Projekts. Fakt ist: Der neue Anflug soll mittel- bis langfristig das bestehende Anflugverfahren, das „Circling“, ablösen. Dass der neue Anflug durch einen Luftraum geschützt werden muss, ist offensichtlich. Zu glauben, es gäbe noch die Möglichkeit, dass der neue Anflug nur bei schlechtem Wetter benutzt werden wird, ist etwas Augenwischerei – denn es gibt keinen alternativen Südanflug für Schönwettertage, das bestehende „Circling“ soll ja wegfallen. Einen solchen „Schönwetteranflug“ auf Sicht wäre zwar möglich, der Flugplatz möchte den aber nicht, da er eine neue Planauflage bedingt hätte. Weiter hätte es auch die Möglichkeit gegeben, auf den Einflug von Westen zu verzichten, das hätte ein gutes Stück des zu benötigten Luftraums über Thun – Seftigen überflüssig gemacht. Die Begründung vom BAZL, warum solche Punkte abgelehnt wurden, fehlt in der Verfügung komplett, sie entspricht den Wünschen des Flugplatzes. Auf die Einwände der allgemeinen Luftfahrt wurde in keiner Weise eingegangen.

Vielleicht werden sich diese und weitere Fragen bei einer Beschwerde vor Gericht beantworten, was aus unserer Sicht zu begrüssen wäre.
Para-Deltaclub Stockhorn



Projekt wird bewilligt - Luftraum unklar

23.01.2018
Das Bazl schreibt in der Verfügung:

Luftraum
Ergänzend geht das BAZL an dieser Stelle auf die von zahlreichen Einsprechenden aus der Kleinaviatik vorgebrachten Kritikpunkte ein. Zusammengefasst lehnen die Kritiker das neue Anflugverfahren ab, weil der Endanflugpunkt in der Nähe des Flugfelds Thun sowohl dessen Benützung wie auch die Nutzung des umliegenden Luftraums übermässig einschränke, wenn nicht gar verunmögliche. Abgelehnt wird in erster Linie die vorgesehene Ausdehnung des kontrollierten Luftraums Richtung Süden, der den gesamten Endanflug und die Zuführungsstrecken schützen soll. Die Nutzung dieses Luftraums sei für verschiedene Sparten der motorisierten und nichtmotorisierten Kleinaviatik nicht mehr möglich, weil für den Einflug in diesen Korridor jedes Mal eine Freigabe der Flugsicherung eingeholt werden müsse. Die zu gewärtigenden Einschränkungen stünden in keinem Verhältnis zu einem allfälligen Sicherheitsgewinn für den Instrumentenanflug auf den Flughafen Bern-Belp.

Das BAZL nimmt diese Befürchtungen durchaus ernst.

Nicht gelten lassen kann es aber Vorhaltungen, welche die Verbesserung der Sicherheit des neuen Anflugverfahrens im Vergleich mit dem bisherigen Circling bestreiten. Ob und in welchem Ausmass durch eine Ausweitung des kontrollierten Luftraums um den Flughafen Bern-Belp die Ausübung anderer fliegerischer Tätigkeiten eingeschränkt wird, lässt sich heute nicht verbindlich voraussagen. Festzuhalten ist, dass jegliche Einschränkungen nur indirekt mit dem vorliegend zu beurteilenden Anflugverfahren zusammenhängen. Vielmehr wären allfällige Nutzungsbeschränkungen die Folge einer geänderten Luftraumstruktur, welche allerdings nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. In der Interessenabwägung zwischen einem verbesserten Instrumentenanflug auf einen Regionalflughafen mit Linienverkehr und den Nutzungsansprüchen der Kleinaviatik ist dem Sicherheitsgewinn des Anflugverfahrens der Vorzug zu geben.

Im Verfahren zur Änderung der Luftraumstruktur wurde gleichzeitig mit der öffentlichen Auflage des vorliegenden Vorhabens eine Anhörung der Luftraumnutzer durchgeführt. Diese haben sich denn auch zahlreich zu der vorgeschlagenen Änderung vernehmen lassen. Entscheide sind in jenem Verfahren aber noch keine gefallen. Das BAZL beabsichtigt, das Verfahren für eine allfällige Anpassung der Luftraumstruktur fortzusetzen, wenn rechtskräftig über die Genehmigung des neuen Anflugverfahrens entschieden ist. Zudem hat das BAZL ein Projekt zur Erarbeitung einer neuen Infrastruktur- und Luftraumstrategie (AVISTRAT) gestartet, dessen Erkenntnisse durchaus einen Einfluss auf die dannzumal festzulegende Luftraumstruktur haben können. Aus heutiger Sicht steht demzufolge keinesfalls fest, wie inskünftig der Luftraum im Bereich des neuen Anflugverfahrens gegliedert sein wird und welche Regeln zu dessen Nutzung gelten werden. Die Einsprachen sind aus diesen Gründen nicht geeignet, die Genehmigung des beantragten Anflugverfahrens zu verhindern.

 

Wie geht es weiter?


2017 alles beim alten

Vorerst wird es betreffend Luftraum keine Änderungen geben, 2017 bleibt alles beim alten. Das BAZL ist am abarbeiten der 300 Einsprachen, wie es danach weitergeht ist unklar. Mit einer Einführung ist warscheinlich auch im 2018 nicht zu rechnen, es könnte sich bis 2019/20 hinziehen.
Die grosse Frage wird sein, ob es für den IFR-Anflug einen geschützten Luftraum braucht, oder ob dieser durch den Luftraum E führen kann. Dies würde eine Änderung der gesetzlichen Regelung bedürfen, IFR im Luftraum E ist im Moment in der Schweiz nicht erlaubt. In anderen Ländern ist dies jedoch möglich.
 


Die Differenzen sind zu gross

Zum geplanten Südanflug im Belpmoos gingen über 300 Einsprachen ein. Der Bund wird mit den Einsprechenden keine Verhandlungen führen.
Ein neuer Entwurf des Anflugs ist vom BAZL für diesen Herbst geplant. Dagegen kann vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden.

Bernerzeitung 18.03.2016


Bau für Südanflug hat bereits begonnen

Der Flugplatz Bern-Belp hat bereits mit dem Bau der neuen Lichtmasten begonnen, obwohl das Verfahren längst noch nicht abgeschlossen ist. Grund ist, dass diese Teil des Umbaus der Autobahnraststätte sind.

Berner Zeitung, 08.10.2015

Skywork gegen neues Anflugregime

23. Juni 2015
Der Chef der Fluggesellschaft Skywork, Martin Inäbnit, hat sich in der Berner Zeitung negativ zum geplanten Südanflug geäussert. Der geplante Anflug bringt keine Verbesserung bei schlechtem Wetter, die Entscheidungshöhe wird nicht gesenkt. Ausserdem wird für Flüge aus dem Norden die Schlaufe um den Flugplatz viel grösser, somit wird mehr Kerosin verbraucht als beim bisherigen Südanflug ("city circling").

Mathias Häberli, Direktor des Flugplatzes Bern-Belp, kontert, Inäbnit verhalte sich nicht loyal. Der Flugplatz könne nicht nur Skywork dienen. Es gehe primär um die Entflechtung der Starts und Landungen, welche bisher mit IFR beide von und nach Norden erfolgen.

Berner Zeitung: Skywork wehrt sich gegen den geplanten Südanflug
Berner Zeitung: «Skywork-Chef verhält sich nicht loyal»
Der Bund: Diskussion um Südanflüge auf Belpmoos nimmt kuriose Wendung

Flugplatz Belp ist verärgert

30. Januar 2015
Beat Brechbühl, Verwaltungsratspräsident des Flughafens, kritisierte bei der Hauptversammlung der IGBL (Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr) das BAZL und die Skyguide. Dies, weil der Vorschlag von Belp vom BAZL abgewiesen wurde. «Ich rechne nicht vor Ende 2016 mit der Inbetriebnahme», sagt er. Flughafendirektor Häberli sagt, sie seien bestrebt, mit dem Aero Club eine tragbare Lösung zu finden, da dieser ansonsten an die nächste Instanz gelangen würde, was das Projekt weiter verzögern würde.

Berner Zeitung, 30. Januar 2015


Weihnachtsgeschenk vom BAZL

23. Dezember 2014

Das BAZL wird die Luftraumänderung in dieser Form nicht einführen. Der gesamte Luftraum von Bern soll vom "weissen Blatt" aus neu gezeichnet werden. Das heisst, es wird nicht nur die TMA angeschaut, sondern auch die CTR selber. Diese ist aktuell eigentlich zu gross. Ob und wie eine TMA notwendig ist, soll ebenfalls geprüft werden.
Das BAZL will dazu eine Gruppe bilden, in der auch die allgemeine Luftfahrt vertreten sein soll, damit am Schluss eine Lösung kommt, die von allen getragen werden kann.
Somit wird 2015 wie gewohnt in der Region Thun geflogen werden können. Der grosse Widerstand hat sich gelohnt!


Schweiz aktuell vom 24.10.2014: Flugtests mit GPS

Der Beitrag zeigt, wie sinnlos dieses Anflugverfahren im Moment ist: Es gibt erst wenige Flugzeuge, welches diesen Anflug nutzen können, die Swiss hat gerade mal 1 Airbus ausgerüstet.


Stand 18.09.2014

Die neue Variante des Südanflugs wurde nun im AIC vom 18.09.2014 aufgelegt, und soll doch noch 2015 eingeführt werden. Trotzdem wurden die Vertreter der General Aviation, insbesondere Segelflug und Hängegleiter, am 17.9.14 vom Flughafen zum dritten Roundtable eingeladen, welcher aber wie erwartet keinen Konsens hervorbrachte.

Der SHV wird gegen diese Änderung Einsprache erheben.

Skyguide erarbeitet neue Variante

22.06.2014

Der Flughafen Bern scheint die Problematik und den Widerstand zumindest erkannt zu haben und beauftragte Skyguide, bei gleichem Anflugprozedere gemäss erfolgter Planauflage eine andere Luftraumstruktur zu erarbeiten, die es ermöglichen würde, das Delta-Fluggebiet Falkenflue zu erhalten, indem die CTR entsprechend verkleinert würde.
Dies konnte Skyguide auch erfüllen, was aber zur Folge hätte, dass die neue TMA (inklusive der bestehenden TMA2) statt nur auf 5000ft, auf 4500ft abgesenkt würde.

Eine fixe TMA auf 4500ft (1370m) bringen der Falkenflue aber wenig, starten sie doch auf rund 3000ft (1000m) und brauchen einen genügend grosse Ausgangshöhe für Ihre Streckenflüge.

So ist auch dieser Vorschlag für unsere Bedürfnisse, aber auch für unsere Motor- und Segelflugkollegen keine valable Variante, sodass wir auch diesen Vorschlag, der im Spätsommer offiziell neu aufgelegt wird, bekämpfen müssen.



Skyguide hat parallel dazu auch die aus unseren Reihen vorgeschlagene Variante "Rotach" geprüft und als tauglich befunden, die einen Anflug bei Sichtflugbedingungen (Schwarz) und einen Instrumentenanflug (Rot) bei Instrumentenflugbedingungen beinhaltet. Das würde unser Problem drum völlig lösen, wären die roten TMA-Bereiche bei für uns gutem Flugwetter nicht in Betrieb, während der Flugplatz alles haben kann, wenn wir sowieso am Boden sind.

Skyguide hat sogar die entsprechenden Lufträume konzipiert, doch lehnt Alpar diese Variante ab, weil sie eine neue Planauflage bedingen würde, was sie aus politischen Gründen nicht möchten. Auch auf den am 8.4.14 versprochenen Verzicht auf den Westanflug (Telno) können sie nun doch nicht verzichten, weil eine komplette Führung des Verkehrs via Overhead und östlichem Anflug eine neue Umweltverträglichkeitsprüfung erfordern würde.

Zusammenfassung von Chrigel Markoff's "Aktueller Stand Projekt Südanflug"

Flugplatz Bern-Belp bricht Verhandlungen ab

22.04.2014

Parallel zu den Einsprachen liefen bisher direkte Gespräche mit dem Flugplatz Bern-Belp, wie der Anflug ohne neuen Luftraum gestaltet werden könnte. Der Vorschlag des SHV wurde von Skyguide als fliegbar und korrekt beurteilt, das ganze könnte also mit sehr kleinen Änderungen am Luftraum umgesetzt werden. Die Alpar AG will nun aber diesen Vorschlag aus Zeit- und Kostengründen nicht weiter verfolgen, und den ursprünglich geplanten Anflug durchstieren. Somit bleibt nur der Weg übers BAZL und, wenn dieser Entscheid zu unseren Ungunsten ausfällt, ans Bundesverwaltungsgericht. Der Aeroclub der Schweiz (AeCS) hat bereits angekündigt, diesen Weg bis zur letzten Möglichkeit auszuschöpfen und wird darin durch den SHV unterstützt.


Über 200 Einsprachen eingegangen

Der Ball liegt nun beim Bund. Ein Entscheid ist frühestens in einigen Monaten zu erwarten.

Österreich kanns, warum geht es in der Schweiz nicht?

Das Beispiel des Flughafen Innsbruck zeigt, dass ein GNSS-Anflug durchaus durch Luftraum E erfolgen kann. Es ist auch deshalb ein gutes Beispiel, weil der Flughafen von der Grösse her mit Bern-Belp vergleichbar ist.

Information für die General Aviation in Innsbruck


Ergebnis der Besprechung vom Montagabend in Thun

21.01.2014

Die Gleitschirm- und Deltaclubs der Region und ihr Verband erheben gegen das geplante Südanflugverfahren auf den Flughafen Bern Einsprache.
Pressemitteilung des Schweizerischen Hängegleiterverbandes


Alpar orientiert

14.01.2014

Wohl überrascht vom massiven Gegenwind aus dem Süden, hat die Alpar AG eine Orientierungsveranstaltung über das Projekt veranstaltet. Die Gesamtanzahl der Flugbewegungen bleibt auf 75'000 pro Jahr begrenzt, es wird aber nirgends festgelegt, ob diese von Norden oder Süden erfolgen. Laut Alpar sehen die Prognosen pro Jahr 3300 Landungen von Süden vor. Das entspricht 28 Prozent aller Landungen in Bern-Belp. Dies ist aber eher unwahrscheinlich, denn tagsüber hat es am Flughafen aufgrund des Aaretal-Talwindes eher wärmere und kräftigere Winde aus dem Mittelland in Richtung Thun. Föhnlagen, die so stark sind, dass auf dem Flugplatz Südwind vorhanden ist, sind selten. Daher ist wohl davon auszugehen, dass zukünftig mehr als die Hälfte der Anflüge von Süden erfolgen werden, da Landungen normalerweise gegen den Wind erfolgen.

Medienmappe Alpar 14.01.2014
http://www.flughafenbern.ch/images/content/presse_2014/MedienmappereduzierteGrsse.pdf


Südanflug auf die Piste 32


Der Flughafen Bern-Belp hat im Moment  täglich 11 Linienflüge von Skywork, deren Zukunft alles andere als sicher ist. Dies stellt die Notwendigkeit eines Luftraum D doch sehr infrage. Es wird Luftraum auf Vorrat erstellt, der einer grossen Anzahl an GA-Benutzern entzogen wird.

Wäre die Region unbesiedelt, wäre der von Skyguide gezeichneter Anflug sicher der optimale Weg. Die Alpar AG, Betreiberin des Flughafens Bern-Belp, hat in einer Pressemitteilung vom 21. Juni 2013 folgendes geschrieben: Damit [dem GPS-gestützten Anflug] können lärmsensible Gebiete besser umflogen werden und neue Anflugrouten können lärmbelastete Gebiete entlasten. Beide geplanten Anflüge führen nun mitten über Münsigen und Wichtrach, die Anflugroute von Westen führt weiter mitten über Steffisburg und Thun. Dies zeigt, dass die Skyguide bei der Planung nur die optimale Variante für den Flugplatz gesucht hat. Die Argumente der Anwohner und der allgemeinen Luftfahrt wurden in keiner Weise berücksichtigt, obwohl es technisch machbar gewesen wäre.

Die Auflage der Änderung ist öffentlich und wird vom 13.1.-11.2.14 im Kantonsamtsblatt BE sowie im Anzeiger Gürbetal aufgelegt.

Das AIC für die Luftraumänderung wurde bereits publiziert: AIC 001/2014 B
Interessanterweise schreibt Skyguide: Die Änderungen wurden unter Beteiligung der Luftwaffe, der Flugsicherung skyguide sowie der Verbände der Allgemeinen Luftfahrt ausgearbeitet. Dies ist schlichtweg falsch, die Verbände der GA wurden zu keinem Zeitpunkt involviert.


Neuer Luftraum

Mitte November 2013 wurde der Schweizerische Hängegleitverband SHV und die übrige allgemeine Luftfahrt (General Aviation, GA) über den benötigten Luftraum für das Projekt informiert. Diese vielen aus allen Wolken, war doch bis in den Oktober hinein die Rede davon, dass es keinen neuen geschützten Luftraum und schon gar keine neue TMA benötige.

Die General Aviation (Hängegleiter, Segelflieger, Motorflieger, ...) wurde zu keinem Zeitpunkt ins Projekt einbezogen, das AIC für die Anhörung war schon in Auftrag gegeben und wird am 9. Januar 2014 publiziert. Über die Form und Höhe der Erweiterung kann deshalb nicht mehr diskutiert werden. Nach der öffentlichen Anhörung im Januar wird das BAZL unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen seinen Entscheid über die Änderung der Luftraumstruktur treffen. Dagegen wird als Rechtsmittel die Beschwerde beim Eidgenössischen Bundesverwaltungsgericht möglich sein. Es scheint, als das BAZL/Alpar einer Diskussion mit der GA entgehen wollten, sie stellen uns nun quasi vor vollendete Tatsachen.


Ausgangslage

 

Betreiber des Flugplatzes Bern-Belp (LSZB) ist die Alpar AG.
Bisher wurde der Südanflug in Bern mit einem sogenannten Circling durchgeführt. Dabei ist das Flugzeug zuerst den Leitstrahlen des Nordanflugs (Piste 14) gefolgt, um dann auf einer bestimmten Höhe diese zu verlassen und auf Sicht eine Rechtsvolte auf die Piste 32 zu fliegen. Da dieser Anflug nicht mehr den neusten Sicherheitsstandards genügt, hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) der Alpar AG empfohlen, einen neuen Anflug auf die Piste 32 zu schaffen.

 


Pressespiegel

Thuner Tagblatt 12.02.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/bern/Stadt-Bern-unterstuetzt-Suedanflug/story/11429295

Der Bund 11.02.2014
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Gegen-Suedanflug-in-BernBelp-hagelt-es-Einsprachen/story/13979572

Thuner Tagblatt 11.02.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Suedanflug-kommt-nicht-gut-an/story/27616109

Der Bund 07.02.2014
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Kritische-Gemeinden-trauen-dem-Suedanflug-ueber-das-Aaretal-nicht/story/25197303

Thuner Tagblatt 06.02.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/bern/Muensingen-erhebt-Einsprache-gegen-neues-Anflugverfahren/story/30723101

Thuner Tagblatt, 31.01.2014
http://www.bernerzeitung.ch/region/thun/Wirkt-sich-der-Suedanflug-auf-die-Immobilienpreise-aus/story/27676826

Thuner Tagblatt 22.01.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Suedanflug-Die-Einsprecher-stehen-am-Start/story/18739932

Der Bund 21.01.2014
http://www.derbund.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Wieder-Skifluege-von-Grossbritannien-nach-Belp/story/13941132

Der Bund 20.01.2014
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Wieder-Skifluege-aus-England-nach-Belp/story/23707235

Bernerzeitung 16.01.2014
http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Tui-glaubt-an-BernBelp-und-Skywork/story/28590108

Thuner Tagblatt 15.01.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Suedanflug-Bald--bis-zu-zehn-Flugzeuge-taeglich-ueber-Thun/story/27880244

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis,14.01.2014, 17.30 Uhr
http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/aaretal-gemeinden-kritisieren-suedanfluege-auf-den-flughafen

Der Bund, 14.01.2014
http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/FlughafenVerantwortliche-verteidigen-geplante-Suedanfluege/story/30848192

Blick, 14.01.2014
http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/gps-loest-berner-fluglaermstreit-aus-id2618184.html

Thuner Tagblatt 11.01.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/thun/Fuer-den-Flugplatz-wird-die-Luft-duenn/story/17138901

Thuner Tagblatt 10.01.2014
http://tt.bernerzeitung.ch/region/bern/Der-Sueden-soll-die-Haelfte-der-Anfluege-schlucken/story/31340594

Der Bund, 09.01.2014
http://www.derbund.ch/bern/kanton/Bund-legt-Gesuch-fuer-neue-Anfluege-ab-Sueden-oeffentlich-auf/story/14512562

news.admin.ch, 09.01.2014
http://www.news.admin.ch/dokumentation/00002/00015/?lang=de&msg-id=51599

Berner Zeitung BZ, 09.01.2014
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Neues-Anflugregime-Stadt-profitiert-Aaretal-klagt/story/12440559

Berner Zeitung BZ, 09.01.2014
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Neuer-Anflug-in-Belp-Betroffene-Gemeinden-wollen-sich-wehren/story/21856708

Flughafen Bern 6.2013
http://www.flughafenbern.ch/images/content/presse_2013/Pressemitteilung05-2013.pdf

Bieler Tagblatt 6.2013
http://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/kanton-bern/flughafen-bern-belp-stellt-bewilligungsgesuch-fuer-gps-gestuetzte-anfluege

Der Bund 2.2012
http://www.derbund.ch/bern/stadt/Flughafen-BernBelp-prueft-Satellitenanflug/story/11985157

Erklärung der satellitengestützten Anflugverfahren:

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